Poolheizung Test

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1
TestsiegerECO-3 Schwimmbad Wärmepumpe 3KW
ECO-3
Geeignet für Pools bis zu 12 m³
Hoher Leistungskoeffizient (4,7)
Bypass-Anschluss
Gute Verarbeitung
Mit Solarmatte kombinierbar
Heizkraft:4.5 Stars
Verarbeitung:4.9 Stars
Stromverbrauch:4.5 Stars
Preis:4.6 Stars
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2
PreistippAquamarin Pool Solarfolie
Aquamarin®
Bringt bis zu +8 Grad
Weniger Verschmutzung dank Abdeckung
Hochwertiges Material
Einfach zuzuschneiden
Reduziert Wasserverdunstung
Heizkraft:4.4 Stars
Verarbeitung:4.6 Stars
Stromverbrauch:5 Stars
Preis:4.5 Stars
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3
Pahlen Pool Elektroheizer
Pahlen
Salzwasser geeignet
Überhitzungsschutz
Strömungswächter
Regelthermostat
Installation nur durch Elektriker
Heizkraft:4.8 Stars
Verarbeitung:4.7 Stars
Stromverbrauch:4.3 Stars
Preis:4.6 Stars
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Ein eigener Pool ist ein herrliches Vergnügen für die ganze Familie. Nur ist das Wasser oft zu kalt, um ein Bad wirklich genießen zu können. Mit einer Poolheizung kann man da schnell für Abhilfe sorgen. Mit einer Poolheizung kann man den Pool auch schon früh im Jahr benutzen und oft noch bis spät in den Herbst in Betrieb halten. Auf dem Markt findet man zahlreiche unterschiedliche Modelle, die zum Teil auch mit Solar Energie betrieben werden. Im Test kann man sich einmal darüber orientieren welche Poolheizung für den eigenen Bedarf am besten geeignet ist.

Die verschiedenen Arten von Poolheizung

Während ein kleiner Kinderpool im Sommer schnell von der Sonne aufgewärmt wird, dauert es bei großen Schwimmbädern recht lange, bis die natürlichen Sonnenstrahlen das Wasser soweit erwärmt hat, dass ein Bad angenehm ist. Darum entscheiden sich auch immer mehr Poolbesitzer dazu, eine Poolheizung zu installieren, um einen größeren Nutzen aus dem Pool zu erzielen. Man kann sich für verschiedene Arten von Poolheizungen entscheiden, die durch unterschiedliche Energiequellen gespeist werden.

  • Solarbetriebene Poolheizung
    Eine Poolheizung, die durch Solarenergie betrieben wird, ist besonders umweltfreundlich und nach der anfänglichen Anschaffung entstehen durch den Betrieb auch keine Folgekosten. Bei einer solchen Anlage wird das Wasser in Metall- oder Kunststoffröhren über Solarabsorber erwärmt. Der Nachteil besteht darin, dass die Solarheizung nur dann funktioniert, wenn die Sonne scheint. Bei bedecktem Wetter kann das Poolwasser nicht erwärmt werden.
  • Wärmeaustaucher als Poolheizung
    Eine praktische Möglichkeit zur Erwärmung des Pools ist ein Wärmeaustauscher, der an die Heizung des Hauses angeschlossen wird und über zwei Hydraulik-Kreise funktioniert. Dabei funktioniert der primäre Kreis mit dem warmen Wasser der Heizung und der sekundäre Kreis enthält das Poolwasser. Diese Poolheizung kann immer dann eingesetzt werden, wenn die Heizung des Hauses in Betrieb ist. Führe kühle Perioden im Sommer, wenn im Haus nicht geheizt wird, ist diese Poolheizung allerdings nicht geeignet.
  • Wärmepumpe
    Eine Wärmepumpe ist ausgezeichnet als Poolheizung geeignet. Bei einer solchen Anlage wird die Wärme der Luft genutzt, um das Poolwasser zu beheizen. Dazu ist ein Kompressor notwendig, welcher der Außenluft die Wärme entzieht und sie in Wärme für das Poolwasser umwandelt. Der Kompressor der Anlage wird elektrisch betrieben, doch der Stromverbrauch ist in der Regel nur sehr gering. Ein Nachteil der Wärmepumpe ist hingegen der meist recht hohe Anschaffungspreis.
  • Elektrische Poolheizung
    Als sehr effektiv hat sich im Test die elektrische Poolheizung erwiesen. Wenn man sich für ein hochwertiges Modell entscheidet, kann man den Pool schnell auf die gewünschte Temperatur erwärmen. Das Prinzip das dazu angewendet wird, ist dem eines Durchlauferhitzers ähnlich. Diese effiziente Art der Poolheizung ist allerdings auch in der Unterhaltung recht teuer. Wenn man den günstigeren Nachtstrom nutzt, kann man die Kosten ein wenig günstiger gestalten.

Welches Modell ist das Richtige?

Die Entscheidung zur Anschaffung der richtigen Poolheizung ist eine sehr individuelle Frage, die kaum generell entschieden werden kann. Es steht zwar fest, das beispielsweise mit Solar betriebene Poolheizung am günstigsten im Unterhalt ist, während sich eine elektrische Anlage durch hohe Betriebskosten auszeichnet. Doch ist nicht jede Anlage auch für jeden Pool geeignet. So braucht man zum Beispiel für die Installation einer umweltfreundlichen Solarheizung ausreichend Platz für die Rohre, die zum Aufheizen des Wassers benötigt werden. Ist dieser Platz vorhanden und möchte man das Poolwasser hauptsächlich im Sommer aufwärmen, wenn mit täglichen Sonnenscheinstunden zu rechnen ist, so ist diese Anlage perfekt geeignet, um auf kostensparende Art warmes Poolwasser zu genießen. Möchte man den Pool aber auch im Frühjahr oder Herbst bei bedecktem Wetter beheizen, so empfiehlt sich eines der anderen Systeme. Deshalb empfiehlt es sich, vor dem Kauf zu entscheiden, was man von der Poolheizung erwartet und welche Anlage am besten zu den Gegebenheiten des eigenen Pools passt.

Das sollte man beim Kauf beachten

Bei der Auswahl der Poolheizung gilt es, auf verschiedene Kriterien zu achten. Bei einer Solaranlage ist es beispielsweise wichtig, dass die Heizung richtig dimensioniert ist. Die Fläche der Absorber sollte ungefähr der Fläche des Pools entsprechen. Wählt man die Absorber zu klein, kann der Pool nicht richtig erwärmt werden. Eine Solarheizung für den Pool kann auf verschiedene Weise montiert werden. Man kann sich beispielsweise für eine Montage auf dem Dach entscheiden, oder aufstellbare Kollektoren wählen, die auf dem Rasen stehen können.
Bei der Anschaffung einer Wärmepumpe ist es besonders wichtig, auf eine hohe Qualität zu achten. Diese Heizungen sind in der Regel kostspielig, so dass man auf die Langlebigkeit achten sollte. Dabei spielen besonders hochwertige Materialien, wie beispielsweise Titan eine Rolle. Auch eine lange Garantieleistung des Herstellers lässt auf die Qualität der Anlage schließen. Beim Kauf muss auf die Leistung der Pumpe auf die Größe des Pools abgestimmt werden. Als Faustregel gilt:

  • Poolgröße von 30 bis 40 m³ = Wärmepumpe mit 8-10 kW
  • Poolgröße von 40 bis 60 m³ = Wärmepumpe mit 11-13 kW
  • Poolgröße von 60 bis 80 m³ = Wärmepumpe mit 15-17 kW

Auch bei der elektrischen Poolheizung ist es wichtig, auf die richtige Leistung zu achten. Auch die Qualität des Gehäusematerial spielt eine große Rolle, da es beständig mit dem Poolwasser in Kontakt ist. Man sollte sich deshalb für hochwertige, rostfreie Materialien entscheiden. Ein besonderes Plus ist es, wenn die Heizung über ein Thermostat verfügt, so dass die Temperatur genau nach Wunsch gewählt werden kann.

Die Poolheizung – Ein sinnvoller Luxus

Eine Poolheizung ermöglicht es, das eigene Schwimmbad im Garten öfter zu benutzen und erhöht auf diese Weise den Wert des Pools. Daher ist die Anschaffung einer solchen Heizung eine sinnvolle Investition, von der die ganze Familie profitiert.